Olivier Watroba
Vorsicht: Die Leiche grinst

Eupen,
Anno 2030.
In der von düsteren U-Bahnstationen, hektischem Flugverkehr und
urigen Pinten geprägten ostbelgischen Metropole geht ein Blutsauger um! Der
exzentrische Höllenfürst hat kurzerhand beschlossen, die ca. 75 000 Mann
umfassende Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens französischsprachig zu
beißen.
Doch da hat er seine Rechnung ohne jene fünf Studenten der
Germanistik gemacht, welche dazu auserkoren sind, dem unheilvollen
linguistischen Treiben Paroli zu bieten.
Werther, Gefühlstitan und Rudelführer; Faust, ein am Weltschmerz
leidender Eifler; Tipsy, passionierter Comiczeichner und Lebemann; Rousseau,
Späthippie und Gitarrenvirtuose; Mentor, der Streber im Bunde, welcher seine
Freunde in der dritten Person anzusprechen pflegt: Sie alle wissen um die
kulturelle Vielfalt ihres Heimatlandes und tun ihr Möglichstes, um diese zu
bewahren.
Skurrile Figuren, ein futuristisches Ambiente, schräger Humor,
Querverweise auf populäre TV-Serien, Songs und Bücher – all’ das macht
„Vorsicht: Die Leiche grinst!“ zu einem überaus kurzweiligen Lesevergnügen. Ein
gefundenes Fressen für Freunde von Matt Ruff, Terry Pratchett und Douglas Adams!
Von Bussen und Hügeln

In
„Von Bussen und Hügeln“ begleiten wir die beiden Lausbuben auf ihren
Streifzügen durch Eupen und Umgebung, gruseln uns mit ihnen auf dem Friedhof,
treiben uns auf fremden Grundstücken herum, zocken bis in die Puppen spannende
Videospiele, lassen die TV-Landschaft der Achtziger Revue passieren oder
einfach im Umkreis von Wald und Wiese unsere Seele baumeln.
Und
scheinbar nebenbei werfen wir einen kritischen, aber stets humorvollen Blick
auf Eupens Kleinstadtmilieu.
All
denjenigen, die von Büchern wie „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ nicht genug
bekommen können und noch mal einen Abstecher in ihre Jugend wagen wollen, sei
„Von Bussen und Hügeln“ wärmstens ans Herz gelegt!